Inhaltsverzeichnis

Wärmebrücken – auch bekannt als Kältebrücken – sind unsichtbare Energiefresser in vielen Gebäuden. Sie entstehen dort, wo Wärme leichter nach außen entweicht als in anderen Bereichen, zum Beispiel an Fensteranschlüssen, Mauerwerksecken, Balkonen oder Rollladenkästen. Die Folge: höhere Heizkosten, kalte Wandstellen und ein erhöhtes Risiko für Schimmelbildung.

Gerade in älteren Häusern führen Wärmebrücken zu erheblichen Energieverlusten und mindern den Wohnkomfort. Doch das muss nicht sein: Mit einer gezielten Wärmedämmung, etwa durch professionelle Einblasdämmung, lassen sich diese Schwachstellen dauerhaft beseitigen.

In diesem Beitrag erfährst du, wie Wärmebrücken entstehen, welche Arten es gibt und wie man sie effektiv vermeiden oder nachträglich beseitigen kann. Außerdem zeigen wir, welche Rolle die Dämmung spielt und wie du mit einer Einblasdämmung langfristig Energie und Kosten sparst.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Was versteht man unter einer Wärmebrücke?

Eine Wärmebrücke ist ein Bereich eines Gebäudes, an dem Wärme schneller nach außen abgegeben wird als in angrenzenden Flächen. Das passiert dort, wo Materialien mit unterschiedlicher Wärmeleitfähigkeit zusammentreffen oder wo die Bauform den Wärmefluss begünstigt. Umgangssprachlich spricht man auch von Kältebrücken, weil es in diesen Bereichen spürbar kälter ist – etwa an Ecken, Fensteranschlüssen oder Deckenübergängen.

Wärmebrücke am Beispiel einer Balkonplatte die zur Wärmebrücke wird.

Wärmebrücke am Beispiel einer Balkonplatte die zur Wärmebrücke wird.

Physikalisch betrachtet entsteht eine Wärmebrücke, wenn Wärme aus dem Inneren eines Hauses über Bauteile mit hoher Wärmeleitfähigkeit nach außen entweicht. Das führt zu kühleren Innenoberflächen, auf denen sich Kondenswasser bilden kann – die perfekte Grundlage für Schimmel.

Arten von Wärmebrücken – wo sie im Haus auftreten

  • Konstruktive Wärmebrücken: entstehen durch bauliche Elemente wie Balkonplatten, Fensterrahmen oder Rollladenkästen, die ohne ausreichende Dämmung mit der Außenwand verbunden sind.
  • Materialbedingte Wärmebrücken: treten auf, wenn verschiedene Baustoffe mit unterschiedlicher Wärmeleitfähigkeit aufeinandertreffen, zum Beispiel Beton und Dämmstoff.
  • Geometrische Wärmebrücken: entstehen durch Ecken, Kanten oder Vorsprünge am Gebäude, wo die Innenfläche sich von der Außenfläche unterscheidet – etwa an Gebäudeecken oder Dachanschlüssen.
Wärmebrücken durch Mauerwerk und in der Mauerwerksecke

Wärmebrücken durch Mauerwerk und in der Mauerwerksecke

Im oberen Bild sieht man deutlich, dass auf der eher großen Außenoberfläche eine nur sehr geringe Innenwandfläche gegenübersteht. Dies bedeutet, dass die Kälte von außen hier verstärkt eindringt bzw. größeren Einfluss auf die Innenwandtemperatur der Mauerwerksecke hat, als an einem geraden Stück Mauerwerk. Genau umgekehrt verhält es sich bei Ecken nach Innen wie beispielsweise bei innenliegenden Balkonen. Hier wäre die Innenliegende Ecke wärmer, als der Rest des Mauerwerks.

Folgen von Wärmebrücken

Wärmebrücken beeinträchtigen nicht nur die Energieeffizienz eines Hauses, sondern auch das Raumklima. Typische Folgen sind:

  • Höherer Energieverbrauch: Heizwärme geht über die betroffenen Stellen verloren, wodurch Heizkosten steigen.
  • Kondenswasser & Schimmel: Kalte Oberflächen führen zu Feuchtigkeit, die Schimmelbildung begünstigt.
  • Weniger Wohnkomfort: Kalte Wände oder Zugluft sorgen für ein unangenehmes Raumgefühl.
  • Langfristige Bauschäden: Durchfeuchtete Bauteile können auf Dauer ihre Tragfähigkeit verlieren.

Wie erkennt man Wärmebrücken?

Oft lassen sich Wärmebrücken schon durch einfache Beobachtungen erkennen – etwa durch feuchte Stellen an Wänden, Schimmelbildung oder auffällig kalte Bereiche. Für eine genaue Analyse empfiehlt sich eine Thermografie mit einer Wärmebildkamera. Dabei werden Temperaturunterschiede an der Gebäudeoberfläche sichtbar gemacht.

Eine professionelle Energieberatung hilft dabei, die Ursachen zu identifizieren und gezielte Maßnahmen zur Dämmung zu planen. Besonders bei älteren Gebäuden lohnt sich diese Investition schnell durch die Energieeinsparung.

Wärmebrücken vermeiden und beseitigen

Die effektivste Methode zur Vermeidung von Wärmebrücken ist eine durchgehende, fachgerechte Wärmedämmung. Je nach Bauweise kommen verschiedene Maßnahmen infrage:

  • Fassadendämmung: Eine Außendämmung reduziert Wärmeverluste über Wände und Ecken.
  • Dachdämmung: Besonders im Dachbereich entstehen oft Wärmebrücken durch ungedämmte Sparren oder Gauben.
  • Kellerdeckendämmung: Verhindert, dass Heizwärme in unbeheizte Kellerräume entweicht.
  • Einblasdämmung: Eine effiziente und kostengünstige Methode, Hohlräume in Wänden, Decken oder Dächern nachträglich zu dämmen – ideal, um Wärmebrücken dauerhaft zu schließen.

Bei der Einblasdämmung werden hochwertige Dämmstoffe wie Zellulose, Mineralwolle oder EPS-Perlen in Hohlräume eingeblasen. So entsteht eine lückenlose Dämmschicht, die den Wärmeverlust minimiert und die Bildung von Kältebrücken verhindert.

Kunden vertrauen uns.

Seit mehr als 30 Jahre am Markt konnten wir unsere Kunden seit 1991 kosteneffizient zum wärmeren Haus verhelfen. Zufriedene Kunden stehen bei uns an erster Stelle. Probier es aus und sende noch heute deine Anfrage.

Mehr als
0
zufriedene Kunden
Google
0
Sterne
Seit
0
am Markt

Praxisbeispiel: Wärmebrücken erfolgreich beseitigt

Ein Einfamilienhaus aus den 1980er-Jahren litt unter hohen Heizkosten und kalten Wandbereichen im Obergeschoss. Nach einer professionellen Einblasdämmung konnte der Wärmeverlust deutlich reduziert werden. Die Innenwände blieben spürbar wärmer, der Energieverbrauch sank – und Schimmelprobleme verschwanden vollständig. Auch eine nachträgliche Thermografie zeigt in diesem Beispiel deutlich die Auswirkungen der Dämmung: Die Räume geben deutlich weniger Energie an die Außenwand ab was die Heizkosten ordentlich senkt.

Wir finden dieses Bild beeindruckend. Wo könnte man die Auswirkungen besser gegenüberstellen, als an einer Doppelhaushälfte?

Thermografie Doppelhaus Einblasdämmung (links: ungedämmt, rechts: gedämmt)

Thermografie Doppelhaus Einblasdämmung (links: ungedämmt, rechts: gedämmt)

Fazit: Wärmebrücken früh erkennen und gezielt handeln

Wärmebrücken sind ein häufig unterschätztes Problem, das langfristig Energie, Geld und Wohnkomfort kostet. Mit einer professionellen Dämmung – insbesondere durch Einblasdämmung – lassen sich Wärmeverluste effektiv verhindern und die Energieeffizienz Ihres Hauses deutlich steigern. Je früher Sie handeln, desto größer ist der Nutzen.

Tipp: Lassen Sie Ihr Gebäude von einem Fachbetrieb überprüfen und erhalten Sie ein unverbindliches Angebot zur Dämmung gegen Wärmebrücken.

Fassadenkontor Geschäftsführung mit Sandro Hohnemann, Mariella Hohnemann und Olaf Hohnemann - Experten für Einblasdämmung
Handwerksqualität in zweiter Generation

Seit 1991 haben wir über 9.000 Häuser in Norddeutschland gedämmt - zuverlässig, nachhaltig und mit höchsten Qualitätsanspruch. Vertraue unserer Erfahrung und überlasse deine Einblasdämmung nicht dem Zufall!

Bei uns bist du mehr als nur eine Nummer. Wir begleiten dich persönlich - vom ersten Angebot über die Förderanträge bis hin zur fachgerecht gedämmten Immobilie.

Jetzt Kontakt aufnehmen

FAQ: Häufige Fragen zu Wärmebrücken

Wie erkenne ich Wärmebrücken im Haus?

Wärmebrücken erkennt man durch feuchte oder kalte Wandbereiche. Eine Thermografie mit einer Wärmebildkamera zeigt die Schwachstellen genau.

Was kosten Maßnahmen gegen Wärmebrücken?

Die Kosten hängen von Gebäudegröße und Art der Dämmung ab. Eine Einblasdämmung ist meist die günstigste und effektivste Lösung. Hier findest du mehr Informationen für die Möglichkeit einer Kostenminimierung über eine Förderung.

Hilft Einblasdämmung gegen Wärmebrücken?

Ja! Mit einer Einblasdämmung lassen sich Hohlräume vollständig ausfüllen. Dadurch werden Wärmeverluste minimiert und Kältebrücken zuverlässig beseitigt.

Was passiert, wenn Wärmebrücken nicht beseitigt werden?

Bleiben Wärmebrücken bestehen, führt das langfristig zu Energieverlust, höheren Heizkosten, Feuchtigkeit und Schimmelbildung.

Weitere Informationen zur Wärmedämmung kannst du auch in unserer Mediathek finden.

Hier sind wir für dich tätig

Google Icon
★★★★★

“Schnell, zuverlässig und freundlich! Wir danken vielmals für die tolle Arbeit! Wir haben ein neues Dachfenster und eine Cellulose-Dämmung auf dem Dachboden bekommen. Wir merken einen deutlichen Unterschied :)”

– Rebekka Montag

Lieber gleich zu Fassadenkontor®

Qualität seit 1991 – Als familiengeführter Meisterbetrieb sind wir Spezialisten für Einblasdämmungen im Norden. Über 9.000 gedämmte Häuser sprechen für unsere Erfahrung.

242 positive Google Bewertungen 4,9 · Seit 1991 · Mehr als 9.000 gedämmte Häuser
  • Mehr als 9.000 Referenzen in Norddeutschland
  • Seit 1991 erfolgreich am Markt
  • Geprüfte Premium Markendämmstoffe
  • Faire und transparente Preise
  • Zertifizierter Meisterbetrieb des Dachdeckerhandwerks
  • Ausstellungsberechtigtes Fachunternehmen nach §88 GEG
  • Ausstellungsberechtigtes Fachunternehmen nach §35c EStG
  • Mitglied der Handwerkskammer
  • Zahlung erst nach erfolgter Ausführung